Arbeitskreis Fernerkundung Küste

Die Erfassung und Überwachung unserer Umwelt im Küstengebiet ist von hoher nationaler und internationaler Bedeutung. Immer häufiger werden hierfür Fernerkundungsmethoden eingesetzt.

Zum Teil hat diese Methodik schon eine recht lange Tradition, wie z.B. die Biotoptypenkartierung mit Hilfe von analogen Luftbildern. Aber es ist zurzeit ein Umschwenken von der rein visuellen und analogen Technologie auf digitale und verstärkt automatisierte Auswertung zu beobachten.

Durch die sehr heterogene Struktur der Verwaltung und Forschung im Küstenbereich bildet sich einerseits eine verteilte Wissensbasis in den einzelnen fachlichen Verantwortungsbereichen, während andererseits an vielen Stellen parallel an den gleichen Herausforderungen und Problemen gearbeitet wird. In diesem Umfeld soll der Arbeitskreis „Fernerkundung Küste" ein zentrales Forum für die Thematik bieten.

Der Anfang 2004 ins Leben gerufene Arbeitskreis hat sich die folgenden Ziele gesetzt:

  • Informations- und Erfahrungsaustausch im Bereich der Fernerkundung im Wattenmeer und Küstenraum
  • Vorstellung von Fernerkundungsmethoden und deren Potential für die Überwachung unserer Küsten
  • Austausch über die Anforderungen seitens des Küstenmanagements an die Fernerkundung
  • Vorbereitung und Begleitung von Projekten
  • gemeinsame Bearbeitung von Themenbereichen, die sich aus dem Arbeitskreis ergeben

Im März 2004 fand im Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum "GITZ" das Gründungstreffen statt. 20 Küstenmanager und Fernerkundungsfachleute haben sich zusammengefunden, um den Stand der Fernerkundung in den jeweiligen Anwendungsfeldern vorzustellen und ein weiteres Vorgehen zu diskutieren. Seit dem werden die Treffen in einem etwa halbjährigen Abstand fortgesetzt. Zwischen den Treffen werden spezielle Themen in Arbeitsgruppen bearbeitet. Die Teilnahme am Arbeitskreis steht jedem offen und ist kostenlos (->Teilnehmerliste).



Ansprechpartner für den Arbeitskreis ist Kerstin Stelzer, Brockmann Consult Geesthacht.